Vitalhumor-Zentrum Allgäu
Kunst der Lebensfreude Uwe Walter
Warum Lachen

Lachen für das Herz:

Das Herz erfährt eine höhere Frequenz, eine bessere Durchblutung und damit einen größeren Sauerstofftransport. Das kommt dem ganzen Kreislauf zugute. Der Blutdruck sinkt und normalisiert sich, Langzeitstudien beweisen dies.

Lachen für die Lunge:

Die Lunge zeigt eine bessere Atmung, mehr CO2 ( Kohlen-dioxid) wird abtransportiert, der Feuchtigkeitsgehalt sinkt und die bakterielle Besiedelung und die Infektionsgefahr der Lunge geht deutlich zurück.

Lachen für das Immunsystem

Durch das Lachen erfährt das Immunsystem eine Steigerung der Abwehrkräfte. Die Vitalität der Blutzellen (NK-Zellen) wird größer, die Immunfunktionen verbessern sich allgemein. Steigerung des für die Immunabwehr wichtigen Botenstoffes Gamma-Interferon. Körpereigene Abwehrzellen, unterstützt durch die gleichzeitige Ausschüttung von Hormonen, hemmen Entzündungen, greifen Krebszellen, Bakterien und Viren an.

Lachen hat eine beruhigende Wirkung:

Während dem Lachen spannen sich viele Muskeln im Gesicht, im Halsbereich, die Atemmuskulatur, das Zwerchfell und die Bauchmuskulatur an und Andere entspannen sich. So kann das Lachen einen nachlassenden Blutdruck und die Öffnung der Bronchien bedingen, länger andauerndes  Lachen breitet sich wellenartig durch den gesamten Körper aus und löst Muskelverspannungen. Lachen stimmuliert den Parasympathikus. Gegenspieler des Sympathikus, der bei Stress für Adrenalin sorgt. Lachen wirkt entspannend, fördert die Verdauung und den Schlaf.

Lachen bei Stress:

Lachen wirkt paradox. Lachen löst zunächst eine stress-ähnliche Reaktion aus. Die Herzfrequenz erhöht sich, der Blutdruck geht hoch wie bei Stress. Wenige Minuten später stellt sich eine anhaltende Entspannungsphase ein. Der Herzschlag beruhigt sich, die Muskulatur der Arterien entspannt sich, dass Gefäßvolumen erhöht sich und der Blutdruck wird dadurch längerfristig reduziert.

Lachen wirkt gegen Schmerzen:

Beim Lachen wird die Skelettmuskulatur ebenfalls zunächst entspannt, um sich dann dauerhaft entspannen. Für die Schmerzbehandlung insofern von Bedeutung, da viele Schmerzen mit einer anhaltenden Muskelverspannung verbunden sind. Es wird angenommen, dass Lachen die Schmerz empfindlichkeit positiv beeinflusst. Paul Mc. Ghee, ein Pionier der Lachforschung, hat herausgefunden, dass sich die Schmerzgrenze nach oben verschiebt, wenn die Versuchs-personen  lustige Videos anschauen.

Lachen hilft der Psyche:

Lachen wirkt auf unser Seelenleben. Die Nervenzellen kommunizieren untereinander, mittels Molekülen, sogenannte Neurotransmitter. Viele neurologische Erkrankungen haben ihren Ursprung in einer Fehlfunktion dieser Vermittler. Ein niedriger Serotoninspiegel  löst z.B. Depressionen aus. Andere Neurotransmitter (Endorphin) sind natürliche Schmerzmittel. Das Adrenalin ermöglicht unter Stress schnelle Körperreaktionen z.B. für eine schnelle Flucht. Das Lachen hat zweifellos eine Wirkung auf die Abgabe dieser Stoffe; es stimmuliert, regelt und moduliert die gewöhnlichen neurochemischen Mechanismen. Lachen hat also auch in psychologischer Hinsicht eine positive Auswirkung. Menschen die viel lachen, erleben sich selbst als stark, kompetent und fürchten sich nicht vor sozialen Konflikten.

Lachen wirkt als Antidepressivum (Prof.Dr.Hirsch)

Lachen als Muskeltraining:

Langes Lachen wirkt wie jogging. Länger anhaltendes  lachen breitet sich wellenartig durch die gesamte Muskulatur aus.

20 Sekunden Lachen entspricht etwa der körperlichen Leistung von drei Minuten schnellem Rudern.


Fazit:

"Lachen ist die beste Medizin"

 

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